falsches Ikea Gewinnspiel

Der Name Ikea wird regelmäßig missbraucht, um gefälschte Mail augenscheinlich im Namen des Möbelgiganten zu versenden. Dabei geht es in den allermeisten Fällen darum, dass es angeblich ein Gutschein des schwedischen Möbelherstellers (zu gewinnen) gibt. Aktuell befindet sich eine Mail im Umlauf, welche den Gewinn einer Möbel-Geschenkkarte im Wert von 300 Euro verspricht.

„Gewinnen Sie eine Möbel-Geschenkkarte im Wert von 300 Euro“
Das hört sich auf den ersten Blick verlockend an, ist es aber bei genauerer Betrachtung nicht. Schon nach kurzer Zeit findet man etliche Rechtschreibfehler, was die Spam Mail schnell entlarvt.

Das wollen die eMail-Versender:

Wer sich das Kleingedruckte der Mail ansieht, der erfährt, dass der Anbieter des Gewinnspiels die Interact2Media ist. Wer gewinnen will, muss am Telefon Fragen beantworten und dadurch Punkte sammeln. Natürlich gewinnt der Anrufer mit den meisten Punkten. Allerdings verliert der Anrufer auch 1,99 Euro pro Minute. Die fallen nämlich als Gebühren an.

Fazit:
Es gibt auch andere Gewinnspiele, bei welchen Sie nicht 1,99 Euro pro Minute aufwenden müssen….

Bitte beachten Sie, dass es auch andere Versionen gibt, welche deutlich gefährlicher sind. Sollten Sie im Anhang einer eMail, welche so aussieht, als sei sie von Ikea einen Datei haben, dann dürfen Sie diese keinesfalls öffnen. Hier droht die Gefahr, dass Ihr Computer durch einen Virus verseucht wird.

 

gefährlicher Whats App Kettenbrief

Der Whats App ist schon wieder Ziel von Betrüger geworden, die mit einer App, welche angeblich herausfinden kann, mit wem die Freunde chatten, abzocken wollen.

WhatsApp Nutzer trifft es hart in letzter Zeit. Zuerst der Betrugsversuch mit dem WhatsApp Videocall und jetzt auch noch die App „Finde heraus, mit wem deine Freunde chatten“. Ich habe mir den Kettenbrief (was anderes ist es nicht) näher angesehen und zeige Ihnen, was es mit der Nachricht oder Meldung auf sich hat. Dabei hört sich die App zunächst vielversprechend an.

„Finde heraus, mit wem deine Freunde chatten“. Wer will das nicht. Aber wer nach der ersten Euphorie etwas nachdenkt, der wird sehr schnell zu dem Entschluss kommen, dass dies sicher nicht geht. Wenn sich etwas aber besonders spektakulär anhört, dann verbreitet sich die Nachricht besonders schnell – und genau das will dieser WhatsApp Kettenbrief.

Wie ist der Kettenbrief zu erkennen?

Wie im „echten Leben“ erhalten Sie auch diesen WhatsApp Kettenbrief von einem Ihrer Kontakte, da auch dieser den falschen Anweisungen gefolgt ist und den Kettenbrief weiterverschickt hat.

 

 

 

 

 

 

Wie Sie in dem Bild sehen, zeigt die Nachricht das WhatsApp Symbol und eine Internetadresse. Zudem den Text: „Na endlich! Ab jetzt sieht man, mit wem die kontakteauf whatsapp chatten“

Was will die Nachricht?

Das liegt auf der Hand. Sie sollen auf den Link klicken. Das sollten Sie jedoch auf keinen Fall machen, denn der Link führt nicht zu WhatsApp, sondern auf eine keinesfalls seriöse Webseite. Hier wird eine Software installiert, die nichts Gutes im Sinn hat. Das Handy wird verseucht und funktioniert nicht mehr einwandfrei.

 

 

 

 

Was muss man noch machen?

Um die Funtkione zu aktivieren musst Du 10 Freunde oder 3 Gruppen auf WhatsApp einladen. So schreibt es die App. Logisch, denn der Müll muss sich ja verbreiten. Natürlich bringt es nichts diese Mail an Freunde oder andere Kontakte weiterzuleiten. Außer vielleicht Ärger mit Ihren Kontakten….

Meine Empfehlung:

Es gibt eine Vielzahl solcher Mails und Kettenbriefe, welche sich über WhatsApp verbreiten. Leiten Sie derartige Nachrichten nicht weiter und klicken Sie nie auf Links, welche mit solchen Nachrichten angezeigt werden.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine erhaltene Nachricht gefährlich ist, dann schicken Sie mir doch einfach eine Nachricht. Ich kann Ihnen sehr schnell sagen, ob es sich um eine Fakenachricht oder nicht handelt.

 

 

 

 

 

Whats App Videocall

Der Whats App Videocall ist erst seit wenigen Tagen auf dem Markt und schon wollen Betrüger abzocken.

Die Masche der Betrüger ist dabei ganz simpel. Sie nutzen die Unerfahrenheit der Whats App Nutzer in Bezug auf den Video Call aus. Mit einer Nachricht erhält man nämlich einen LInk, welchen man angeblich anklicken muss, um die neue Funktion des Video Calls zu aktiviveren.
Besonders gemein: Die Nachricht fordert jeden Empfänger auf, dass er die Meldung an 5 andere Empfänger weiterleitet.So verbreitet sich die gefährliche Nachricht in Windeseile.

Tatsächlich funktioniert die neuen Whats App Funktion Video Call ganz ohne Aktivierung. Ähnlich wie das iPhone Nutzer bereits von Facetime gewohnt sind, kann man ohne jeden Aufwand Videotelefonate führen.Eine Aktivierung ist nicht notwendig, denn die neue Funktion wird automatisch mit dem aktuellen Whats App Udate auf das Handy geladen.

Die “Virus Nachricht” will aber, dass ein Link angeklickt wird. Sobald dieser Klick erfolgt ist, fängt das Handy an zu vibrieren und einen Warnung, die vorgeblich von Google stammt, taucht auf. Hierbei kann man noch erfahren, dass der Akku zu einem großen Teil beschädigt wäte, was widerrum Viren verursacht hätten.

Um das Problem abzustellen, wird empfohlen eine Software zu installieren, damit die gefährlichen Viren beseitigt werden können. Wer die Software lädt, holt sich den Virus direkt auf das Smartphone.

 

Mit eigenen Nacktbildern erpresst

Der Versand von erotischen Texten, Bildern und Videos über Multimedia Messaging System wie Whats App oder dem Facebook Messanger ist nicht neu. Auch nicht die Tatsache, dass man(n) sich ganz leicht erpressbar macht, wenn Nacktfotos oder Videos an eigentlich völlig unbekannte Personen verschickt werden.

Wolfgang T. ist ein verheirateter Familienvater. Leider hat er eine Freundschaftsanfrage einer augenscheinlich jungen und attraktiven Dame über Facebook angenommen, obwohl der die Frau nicht kannte. Bereits nach kurzer Zeit entstand zwischen ihm und “Jenny” ein heißer Chat. “Jenny” schrieb, dass sie auch verheiratet, aber in ihrer Beziehung gelangweilt sei. Es knistert nicht mehr besonders zwischen ihr und ihrem Ehemann. Nachdem auch die Chatverläufe immer intimer wurden, schickte Jenny ein Foto. Das Bild zeigte eine unbekleidete Dame, die sich am Bett räkelte.

Wolfgang T. war mehr als nur angetan. Als “Jenny” schrieb, dass sie unbedingt ein Video von dem Mann sehen möchte, wie er sich selbst befriedigt, zögerte der 42-jährige Techniker nicht lange, nahm das geforderte Video auf und schickte es an “Jenny”. Leider antwortete die Dame nicht mit dem versprochenen Video, sondern vielmehr mit der Aussage, dass Wolfgang T. 500 Euro via Western Union überweisen soll, da sonst das Video an seine Freunde und auch seine Familie geschickt wird.

Zu allem Überfluss hatte der Mann seine Facebook Freundesliste öffentlich einsehbar gemacht und die Täter im Hintergrund haben vorher sämtliche Facebook-Freunde und auch Familienmitglieder des Opfers gespeichert.

Der Techniker ließ sich jedoch nicht erpressen und wandte sich an die Polizei. Glück im Unglück: die Täter haben Ihre Drohung nicht wahrgemacht und das Video nicht unter den Facebook Freunden des Technikers verschickt.

 

Tipps im Zusammenhang mit Sexting

•nehmen Sie keine Freundschaftsanfragen von unbekannten Personen an
•halten Sie Ihre Facebook Freundesliste immer privat
•fordern Sie immer mehr Infos wie Telefonnummer, Wohnort, weitere Fotos
•überprüfen Sie die Angaben mittels Google Recherche oder der Google Bildersuche
•schicken Sie keine Fotos und Videos, welche Sie in peinlichen oder privaten Situationen zeigen an unbekannte Personen

 

 

Abzocke durch betrügerische Packstation Accounts

Warenagent

Kennen Sie die Packstation von der DHL? Nein? Sollten Sie aber. Denn auch wenn Sie die Station zur Abholung von Paketen nicht benötigen, dann könnten Betrüger auf Ihren Namen einen Packstations-Account anlegen. Genau das ist jetzt einem Renter aus der Nähe von München passiert.

Eberhard P. ist 76 Jahre alt und für sein Alter erstaunlich fit. Vor wenigen Tage klingelte der Postbote an seiner Haustür und übergab dem Senioren das Starterpaket für die Packstation. Eberhard P. hatte das Paket zwar nicht bestellt, nahm es aber an, da ihn der Postbote auch nicht weiter darüber aufklärte, um was es sich beim Starterset der Packstation handelt. Herr P. zeigte dem Postboten noch seinen Personalausweis, so dass dieser wußte, dass er das Set auch an die richtige Person ausgehjändigt hatte.

Für Eberhard P. war die Sache erledigt. Einige Wochen später erhielt er jedoch eine Mahnung, da eine Rechnung von Zalando nicht bezahlt wurde. Der Münchner hatte allerdings noch nie etwas bei Zalando bestellt und überhaupt nutzte er das Internet nicht für Bestellungen in Online-Shops.

Aus diesem Grund wandte sich der 76-jährige Mann an eine Polizeidienstelle in seiner Nähe. Er hier erfuhr der Mann, was passiert ist.

So funktioniert die Packstation im Normalfall

Die Packstation ist eine seriöse und gute Erfindung bzw. Dienstleistung der Post. Sofern Sie ein Paket nicht zu Hause empfangen möchten oder können, wird dieses Paket ganz einfach an eine Packstation wie Sie es links sehen geliefert.

Sie erhalten eine Benachrichtigung per eMail und auf Ihr Handy, welche Sie darauf hinweist, dass eine neue Lieferung in der Packstation eingetroffen ist.

Mit der Benachrichtigung auf Ihr Handy können Sie zusammen mit der sog. Goldkarte (ist im Starterset enthalten und sieht aus wie eine EC-Karte) Ihr Paket oder Päckchen am Automaten der Packstation abholen.

Für Sie hat das den Vorteil, dass Sie Ihre Pakete wann und wo Sie wollen empfangen können und nicht zu Hause auf den Postboten waren müssen. Eine seriöse Sache, die sich aber auch für Betrüger eine optimale Möglichkeit ist, unerkannt Pakete zu erhalten und somit nicht über die Lieferadresse identifizierbar zu sein.

Das müssen Sie wissen / So gehen die Betrüger vor:

Um an einen “unauffälligen” Packstations Account zu kommen, durchsuchen die Betrüger das Telefonbuch. Nach dem Namen Elfriede, Helga, Xaver unsw.. Hinter diesen Vornamen werden ältere Menschen vermutet wie der Rentern in dem oben beschriebenen Beispiel.

Über die Webseite www.packstation.de beantragen dann die Betrüger ein Starter- oder Begrüßungspaket für die Packstation auf genau diesem Menschen. Das Paket wird dann auch mit der Post zugestellt und von den unwissenden Senioren angenommen. Der Betrüger kann das alles online über den jeweiligen Account nachvollziehen.

Sobald das Begrüßungsset angenommen wurde, trägt der Täter noch eine Prepaid-Telefonnummer ein, welche er natürlich selbst nutzt und muss sich eine Goldkarte drucken. Dazu benötigt er einen speziellen Drucker, den man aber ganz offiziell kaufen kann. Schon kann es losgehen.

 

Meine Tipps für Sie im Zusammenhang mit der Packstation:

•Nehmen Sie das Begrüßungsset der Packstation keinesfalls an, wenn Sie es nicht bestellt haben
•Klären Sie Ihre Eltern / Schwiegereltern über die Problematik auf
•Fragen Sie beim Postboten nach, warum Sie das Begrüßungset erhalten haben
•Melden Sie den Vorgang ggf. bei der Post / DHL

wieder eine PayPal Phishing Mail im Umlauf

Und noch einmal Phishing: Ganz aktuell kursiert auch eine eMail, welche vorgibt, von PayPal zu stammen. Ich zeige Ihnen wie die eMail aussieht, was die Betrüger von Ihnen möchten und wie Sie zukünftige Phishing-Mails sicher erkennen.

Betreffzeile

Wie wir das von Phishing-Mails gewohnt sind, lauten die Betreffzeilen „Bitte aktualisieren Sie Ihr Konto“, „Sperrankündigung“, „Paypal Verifikation“ und und und. Wenn Sie eine Mail erhalten, welche den Eindruck erweckt (Absender) als könnte Sie von PayPal sein und einen solchen Betreff hat, dann können Sie die Mail direkt löschen.

Die Mail

Wie bei jeder andere Phishing-Mails werden auch in dieser Mail ganz „dramatische Situationen“ geschildert. Entweder fand ein unberechtigter Zugriff auf Ihr Konto statt oder „ungewöhnliche Aktivitäten“. Aus diesem Grund muss Ihr Konto neu verifiziert oder bestätigt werden.

Hier ist die Mail im Wortlaut:

Guten Tag!
unser Sicherheitssystem hat ungewöhnliche Aktivitäten in Ihrem Konto festgestellt. Der Grund dafür kann verschiedene Ursachen haben (u.a. Login von einem unbekannten Gerät, gescheiterte Loginversuche etc.) Deshalb wurde Ihr Konto mit sofortiger Wirkung eingeschränkt.
Ihr PayPal-Konto wurde eingeschränkt, da Sie seit Kurzem erheblich Sicherheitsmängel haben. Als Ihre Sicherheitsstelle müssen wir diese Veränderungen und deren Zusammenhang mit Ihnen nachvollziehen können.
Bitte führen Sie die unten aufgeführte Seite aus und folgen Sie den Schritten, sobald Sie die Informationen vollständig eingegeben haben. Wird Ihr Konto wieder freigeschaltet.
Jetzt Verifizieren
Viel Einkaufsspaß mit sicheren Zahlungen wünscht PayPal!

Die eMail gibt es auch in einem anderen Wortlaut, aber mit dem gleichen Ziel. Sie sollen auf einen Link innerhalb der Mail klicken. Machen Sie dies auf keinen Fall.

So sieht eine Paypal-Phishing-Mail aus:

 

oder so:

 

So erkennen Sie Phishing-Mails die angeblich von Paypal stammen:

Paypal schickt keine eMail, bei welchen Sie sich verifizieren müssen. Paypal schickt nur eine Mail, wenn Sie eine Zahlung gesendet oder erhalten habe. Ende. Ignorieren Sie alle Mails mit dem Betreff „Verifikation“, „Sicherheitsmeldung“, „Sperrankündigung“ usw. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Phishing-Mails

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, dann loggen Sie sich in Ihren PayPal-Account ein. Aber nicht über den Link einer eMail, sondern durch die Eingabe www.paypal.de in die Adresszeile Ihres Browsers. Sollte es tatsächlich ein Problem geben, dass wird Ihnen das sicherlich auf der Startseite von Paypal angezeigt.

Mails mit Links sind grundsätzlich verdächtig. Sollte eine Mail in der Mail sein, dann klicken Sie keinesfalls diesen Link an! Im Folgenden sehen Sie Beispiele von Phishing-Mails mit Buttons oder Links, die Sie nicht anklicken dürfen!

 

Folgende Mails sind Paypal-Phishingmails. Klicken Sie nichts an, wenn Sie so eine Mail erhalten!

 

Tipps vom Experten zum Thema Phishing

So vermeiden Sie Abzocke und Betrug durch Phishing-Mails:

1. Achten Sie auf die Rechtschreibung
Mittlerweile ist die Rechtschreibung zwar kein wirklich eindeutiges Indiz mehr, dass es sich um eine Phishing Mail handeln könnte, da die Betrüger oftmals keine Fehler mehr machen. Allerdings sind nicht alle Abzocker gleich gut. Aus diesem Grund sollten Sie immer auch die Rechtschreibung der Mail prüfen.

2. Anrede
Weder MasterCard noch Visa Card wenden sich mit einer eMail an Sie. Ich habe noch nie eine echte Mail von diesen Kreditkarteninstituten erhalten. Wenn Sie eine Mail schreiben würden, dann wäre aber sicherlich die Anrede korrekt. Bei Phishing-Mails ist diese oft nicht der Fall. Es fehlt die Anrede, Sie werden mit Ihrem Vornamen oder der eMail-Adresse angesprochen oder der Familienname kommt vor dem Vornamen.

3. Androhung einer Sperre / Deaktivierung
Die Betrüger wollen Druck aufbauen, um Sie auf eine gefälschte Webseite zu verleiten. Das geht am einfachsten, wenn eine Sperre oder eine Deaktivierung angekündigt wird, ein Hinweis auf verdächtige Vorgänge erfolgt oder ungewöhnliche Kontobewegungen mitgeteilt werden. In solchen Fällen würde sich Ihre Bank telefonisch an Sie wenden. Nie werden diese Sachen per eMail mitgeteilt.

4. Eingabe persönlicher Daten
Sie werden zur Eingaben persönlicher Daten wie Namen und Anschrift aber auch Kontonummer, PIN oder Kreditkartendaten aufgefordert. Dies würde Ihre Bank aber auch das Kreditkarteninstitut niemals machen.

5. Anhänge öffnen
Wenn Sie nicht auf eine gefälschte Webseite weitergeleitet werden, dann hängt an Ihrer Mail meistens ein Anhang. Oftmals eine ZIP-Datei, ein Word-oder auch ein PDF-Dokument. Alarmstufe Rot: in diesen Anhängen können sich gefährliche Computerviren, Trojaner oder andere Schadsoftware verstecken. Öffnen Sie keinesfalls diese Anhänge, auch dann nicht, wenn Sie neugierig sind.

6. Links innerhalb der eMail
Klicken Sie nie auf Links innerhalb einer eMail. Wenn Sie beispielsweise eine eMail erhalten, welche bei Ihnen den Eindruck erweckt, als wäre Sie von Paypal, dann können Sie sich auch direkt bei Paypal einloggen und nachsehen, ob es tatsächlich ein Problem mit Ihrem Konto gibt.

 

wieder mal eine Phishing Mail angeblich von MasterCard

Es ist wieder so weit. Tausendfach werden wieder eMails verschickt, welche angeblich von Mastercard oder Visacard werden.

Dabei geht es wie immer um Verfizierung oder Indentifizierung von persönlichen Daten. Eigentlich ein alter Hut, aber es fallen auch etliche Menschen auf diese Phishing-Mail herein.

Aus diesem Grund habe ich die Mail samt der Weiterleitung genauer unter die Lupe genommen und zeige, was passiert, wenn Sie auf den Link innerhalb dieser Mail klicken.

Der Betreff

Wie sooft wollen die Betrüger bereits über die Betreff-Zeile Ihre Aufmerksamkeit erregen. Ich habe ein klein wenig im Internet recherchiert und verschieden Versionen dieser Phishing-Mail gefunden. Meist ist von „Sicherheit“, „Kartensperrung“, „Sicherheitsmitteilung“, „Zugangsdaten“ und und und die Rede. Wenn Sie eine derartigen Betreff lesen, dann können Sie sich schon sicher sein, dass die Mail von einem Betrüger stammt.

So oder so ähnlich lautet die Mail

Hallo Herr X…..

„Es wurden heute auffällige Aktivitäten auf Ihre Kreditkarte festgestellt, um Ihre Finanzen zu schützen hat unser Sicherheitssystem Ihre MasterCard-Kreditkarte automatisch gesperrt!

Momentan ist es nicht möglich Ihre MasterCard-Kreditkarte zu belasten oder auf diese Geld einzuzahlen, sie ist gesperrt aus Sicherheitsgründen!

Sie können Ihre MasterCard wieder entsperren in dem sie einen Datenabgleich durchführen, dieser Vorgang kostet sie nur wenige Minuten.

Sollten sie Ihre MasterCard-Kreditkarte nicht innerhalb 24 Stunden entsperren, wird Ihnen eine neue kostenpflichtige MasterCard Kreditkarte über den Postweg zugestellt.Dabei wird eine Gebühr von 49,99,- EUR erhoben!

Bitte klicken Sie auf den Link um ihre Verifizierung durchzuführen! Weiter zum Datenabgleich

Mit freundlichen Grüßen,
MasterCard Kundenservice“

Es gibt aber auch die Variante:

Guten Tag M……. J……….

Ihr Konto wurde gesperrt.
Wir konnten einen unerlaubten Zugriffe auf Ihr Kartenkonto feststellen.

Als Sicherheitsmaßnahme haben wir sofort den Zugriff auf Ihre Karte eingeschränkt.

Um sich als rechtmäßigen Karteninhaber zu identifizieren, bitte wir Sie, sich mit Hilfe des nachfolgenden Formulars zu legitimieren.
Der Vorgang nimmt nur wenige Minuten in Anspruch und trägt zu Sicherheit Ihres Kartenkontos bei.

Nach der Legitimierung durch unser Portal ist Ihre Kreditkarte wieder in vollem Umfang einsatzbereit.

Freundliche Grüße,

Mastercard Europe, Visa Europe Kartengesellschaf

So oder so ähnlich sieht die Mail aus:

 

 

 

 

Daneben kursieren derzeit viele weitere Versionen dieser oder einer ähnlichen Phishing Mail im Netz. In jedem Fall geht es um eine „Sicherheitsmaßnahme“ oder eine „Identifizierung“. Ziel der Betrüger ist es auf den Link innerhalb der eMail zu klicken.

Das dürfen Sie nicht machen! Um Ihnen zu zeigen, was passiert, wenn Sie auf den Link klicken, habe ich das für Sie gemacht 😉

Sie werden auf eine Webseite weitergeleitet, die optisch sehr ansprechend ist, einen seriösen Eindruck macht und auch von Mastercard oder Visacard sein könnte.

 

So vermeiden Sie Abzocke und Betrug durch Phishing-Mails:

1. Achten Sie auf die Rechtschreibung.
Mittlerweile ist die Rechtschreibung zwar kein wirklich eindeutiges Indiz mehr, dass es sich um eine Phishing Mail handeln könnte, da die Betrüger oftmals keine Fehler mehr machen. Allerdings sind nicht alle Abzocker gleich gut. Aus diesem Grund sollten Sie immer auch die Rechtschreibung der Mail prüfen.

2. Anrede
Weder MasterCard noch Visa Card wenden sich mit einer eMail an Sie. Ich habe noch nie eine echte Mail von diesen Kreditkarteninstituten erhalten. Wenn Sie eine Mail schreiben würden, dann wäre aber sicherlich die Anrede korrekt. Bei Phishing-Mails ist diese oft nicht der Fall. Es fehlt die Anrede, Sie werden mit Ihrem Vornamen oder der eMail-Adresse angesprochen oder der Familienname kommt vor dem Vornamen.

3.Androhung einer Sperre / Deaktivierung
Die Betrüger wollen Druck aufbauen, um Sie auf eine gefälschte Webseite zu verleiten. Das geht am einfachsten, wenn eine Sperre oder eine Deaktivierung angekündigt wird, ein Hinweis auf verdächtige Vorgänge erfolgt oder ungewöhnliche Kontobewegungen mitgeteilt werden. In solchen Fällen würde sich Ihre Bank telefonisch an Sie wenden. Nie werden diese Sachen per eMail mitgeteilt.

4. Eingabe persönlicher Daten
Sie werden zur Eingaben persönlicher Daten wie Namen und Anschrift aber auch Kontonummer, PIN oder Kreditkartendaten aufgefordert. Dies würde Ihre Bank aber auch das Kreditkarteninstitut niemals machen.

5. Anhänge öffnen
Wenn Sie nicht auf eine gefälschte Webseite weitergeleitet werden, dann hängt an Ihrer Mail meistens ein Anhang. Oftmals eine ZIP-Datei, ein Word-oder auch ein PDF-Dokument. Alarmstufe Rot: in diesen Anhängen können sich gefährliche Computerviren, Trojaner oder andere Schadsoftware verstecken. Öffnen Sie keinesfalls diese Anhänge, auch dann nicht, wenn Sie neugierig sind.

6. Links innerhalb der eMail
Klicken Sie nie auf Links innerhalb einer eMail. Wenn Sie beispielsweise eine eMail erhalten, welche bei Ihnen den Eindruck erweckt, als wäre Sie von Paypal, dann können Sie sich auch direkt bei Paypal einloggen und nachsehen, ob es tatsächlich ein Problem mit Ihrem Konto gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

(Abbildung zeigt eine MasterCard Phishing-Internetseite)

 

Wenn Sie Ihre persönlichen Daten eingegeben haben und auf „Weiter“ klicken, dann kommen Sie zu einer weiteren Seite, bei welcher Sie Ihre Kreditkartendaten damt Gültigkeit eingeben müssen. Machen Sie das auf keinen Fall!!

 

 

 

Spam Mail angeblich von Dircet Pay

Irgendwie ist es schon verrückt, dass sich die Betrüger nicht einmal mehr die Arbeit machen, die Namen zu ändern. So werden aktuell wieder eMails mit der DirectPay GmbH als Absender verschickt, obwohl seit langer Zeit bekannt ist, dass es sich hierbei um eine eMail handelt, welche nur Schadsoftware verbeiten soll.

Gerade bei Mails mit Absender DirectPay kann man ganz einfach über die Suchmaschine Google herausfinden, dass diese Mails nichts mit der Wahrheit zu tun haben und die angebliche Forderung eine Luftnummer ist.

Die Mail (bzw. die Betrüger, welche die Mail verschickt haben) will nur abzocken, Ihre persönlichen Daten ausspähen und Schadsoftware auf Ihrem Computer einschleusen. Diese Schadsoftware versteckt sich im Anhang. Meist ein EXE-, PDF- oder ZIP-Anhang, der nicht geöffnet werden sollte, da sonst Tür und Tor für den Schädling offen sind.

Natürlich ist der Text der eMail so gestalltet, dass Sie zunächst einmal etwas unruhig werden. Von einer letzten Mahnung, von einem offenen Rechnungsbetrag, von zustätzlichen Gebühren und natürlich von einer möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung und einer Eintragung bei der Schufa ist hier die Rede. Alles Quatsch. Löschen Sie die Mail genauso, wie Sie jede weitere eMail löschen sollten, welche als “letzte Mahnung”, “letzte Zahlungsaufforderung” usw. in Ihrem Postfach landet.

 

So ist der Wortlaut der Mail mit dem Absender DirectPay GmbH (oder DirectPay AG):

“Sehr geehrte/r XY,
zu unserem Bedauern haben wir festgestellt, dass die Erinnerung NR124874761 bis jetzt ergebnislos blieb. Nun gewähren wir Ihnen hiermit letztmalig die Möglichkeit, den nicht gedeckten Betrag der Firma Directpay24 AG zu begleichen.
Aufgrund des andauernden Zahlungsrückstands sind Sie verpflichtet zusätzlich, die durch unsere Beauftragung entstandene Kosten von 89,92 Euro zu bezahlen. Bei Rückfragen oder Anregungen erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von 24 Stunden. Um weitete Kosten auszuschließen, bitten wir Sie den fälligen Betrag auf unser Konto zu überweisen. Berücksichtigt wurden alle Buchungen bis zum 16.11.2016.
Wir erwarten die vollständige Zahlung inbegriffen der Mahnkosten bis spätestens 23.11.2016 auf unser Bankkonto. Falls wir bis zum genannten Datum keine Überweisung einsehen, sehen wir uns gezwungen Ihre Forderung an ein Gericht abzugeben. Sämtliche damit verbundenen Kosten gehen zu Ihrer Last.
Gespeicherte Daten:
Mxxxxxx Jxxxxx
xxxxxxstraße x
8xxxx Xxxxxxx
Tel. xxxxxxxx
Die vollständige Kostenaufstellung ID 124874761, der Sie alle Einzelpositionen entnehmen können, ist beigelegt.”

So vermeiden Sie Abzocke und Betrug durch Phishing-Mails:

1. Achten Sie auf die Rechtschreibung.
Die Täter haben hier zwar nachgebessert und gefälschte Mails sind nicht mehr so leicht zu erkennen, aber dennoch ist dies eine erste Möglichkeit der Überprüfung

2. Anrede
Grundsätzlich erhalten Sie keine eMails von Mastercard, VisaCard oder Ihrer Hausbank. Wenn dies doch der Fall wäre, dann würden Sie mit Ihrem Namen angesprochen werden. Bei Phshing-Mails ist hingegen oftmals eine unpersönliche Anrede im Briefkopf.

3.Androhung einer Sperre / Deaktivierung
Ein immer wieder auftauchendes Merkmal einer Phishing Mail ist die Dringlichkeit. Die Betrüger üben Druck aus, indem sie eine Sperre des betroffenen Kontos oder der Karte androhen, wenn nicht binnen kurzer Zeit Daten eingegeben oder verifiziert werden.

4. Eingabe persönlicher Daten
Sie werden zur Eingaben persönlicher Daten wie Namen und Anschrift aber auch Kontonummer, PIN oder Kreditkartendaten aufgefordert. Dies würde Ihre Bank aber auch das Kreditkarteninstitut niemals machen.

5. Anhänge öffnen
Mitunter versuchen Betrüger im Internet über Schadsoftware an Ihre Daten zu gelangen. Sehr beliebt ist das Verbreiten der Schadsoftware mittels eMail-Anhänge. Öffnen Sie keinen Anhang einer eMail, wenn Sie den Absender nicht persönlich kennen. Alleine das Anklicken eines solchen Anhangs kann dazu führen, dass sich die Schadsoftware auf Ihrem Rechner breit machen kann, auch wenn dieser durch Antivirenprogramme geschützt ist.

6. Links innerhalb der eMail
Klicken Sie nie auf Links innerhalb einer eMail. Wenn Sie beispielsweise eine eMail erhalten, welche bei Ihnen den Eindruck erweckt, als wäre Sie von Paypal, dann können Sie sich auch direkt bei Paypal einloggen und nachsehen, ob es tatsächlich ein Problem mit Ihrem Konto gibt.

7. Der eMail-Header
Die letzte Methode ist sicherlich die beste, erfordert aber auch gewissen Kenntnisse. Betrachten Sie den sog. Email-Header. Hierbei handelt es sich um Informationen, welche innerhalb einer Mail nicht angezeigt werden müssen, da Sie eigentlich unbedeutend sind. Um die Herkunft der Mail festzustellen, eignet sich der Header jedoch hervorragend, da hier die IP-Adresse des Absenders angezeigt wird. Diese ist fälschungssicher und räumt letzte Zweifel aus.

 

Betrug durch die Abofalle

Abzocke Routenplaner

Man kann nicht oft genug vor Gewinnspielen und damit verbundenen Abofallen warnen. Leider kommt die Warnung für eine 28-jährige aus Oberfranken zu spät. Sie ist auf eine Abofalle von maps-routenplaner.online hereingefallen und sollte nun 500 Euro bezahlen.

Warum die junge Frau den Routenplaner nutzen wollte und nicht auf bewährte Planer wie beispielsweise Google Maps zurückgegriffen hat, bleibt ihr Geheimnis. Maps-routenplaner.online ist nicht nur grafisch wenig ansprechend, man kann auch nicht wirklich etwas machen, ohne an einem Gewinnspiel teilnehmen zu müssen.

Die Frau aus Oberfranken hat sich eingetragen, augenscheinlich am Gewinnspiel teilgenommen und einen Button mit der Aufschrift „kostenpflichtig bestellen“ geklickt.

Natürlich befand sich auch der Hinweis irgendwo auf der Seite, dass das Abo kostenpflichtig, aber zum Schutz der Frau sei gesagt, dass man bei einem Gewinnspiel nicht sofort daran denkt einen 24-monatigen Vertrag abzuschließen.

Identifiziert wurde die 28-jährige über Ihre IP-Adresse. Diese wurde von der Seite maps-routenplaner.online natürlich gespeichert und beim Internetprovider angefragt. So war es möglich die Personalien und die Anschrift der Frau zu erfahren.

Verrückt: Die Geschädigte sollte den Betrag mittels Amazon-Gutschein begleichen!

Die Webseite Verbraucherschutz.de teilt zu Mahnschreiben der Seite maps-routenplaner.online mit, dass diese ganz einfach ignoriert werden können.

Es handelt sich um eine Abofalle, welche im Kleingedruckten versteckt den Hinweis auf die Kosten in Höhe von 500 Euro hat. Dies stellt einen ganz deutlichen Verstoß gegen die sog. „Button-Lösung“ dar, welche seit August 2012 in Kraft ist.

Der Verbraucherschutz rät dazu Rechnungen der web-24 GmbH aus München einfach nicht zu bezahlen. Es besteht aufgrund der Vielzahl von Verstößen gegen geltendes Recht keine Zahlungsverpflichtung. Ein gültiger Vertrag ist nicht zustande gekommen.

Beachten Sie diese Tipps im Zusammenhang mit der Abofalle:

• Nehmen Sie nicht an Gewinnspielen von Anbietern teil, welche Sie nicht kennen, bzw. von denen Sie nicht wissen, ob diese seriös sind
• Überprüfen Sie das Gewinnspiel und den Anbieter zunächst bei Google
• Lesen Sie immer die AGB´s aufmerksam durch
• Zahlen Sie kein Geld, auch wenn Konsequenzen angedroht werden.
• Erstatten Sie Strafanzeige gegen den Abzocker.

Beim Autokauf betrogen

Betrug beim Autokauf

Achtung Autokäufer: Betrüger auf Verkaufsplattformen unterwegs

In schöner Regelmäßigkeit werden Anzeigen wegen Betrugs bei mobile.de oder autoscout24.de erstattet. So hat jetzt auch ein 25jähriger aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Anzeige erstatten müssen, weil er auf einen unbekannten Betrüger hereingefallen ist.

Ein Schnäppchen ist oft kein Schnäppchen 

Der Kfz-Mechaniker hatte ein vermeintliches Schnäppchen im Internet gefunden und schnell den Verkäufer kontaktiert. Dieser versicherte, dass das Fahrzeug in einem hervorragenden Zustand ist.

Allerdings befindet sich das Fahrzeug in England, da der Verkäufer aus beruflichen Gründen in Königreich ist, so lautete die Aussage des Anbieters. Aufgrund der Tatsache, dass es sich um einen Linkslenker handelt, möchte er nun das Fahrzeug möglichst schnell verkaufen.

Für den Neuburger, war die Sache klar. Ein echtes Schnäppchen, zumal das Fahrzeug mindestens 3.000 Euro mehr wert war.

Der Verkäufer bot an, den Transport zu organisieren, wollte jedoch für seinen Aufwand und den Transport eine Vorauszahlung in Höhe von 1.500 Euro, welche der junge Mann mittels Bezahldienst Western Union überweisen sollte.

Natürlich kam das Fahrzeug nie an und der Spangler musste den für ihn sehr schmerzvollen Verlust des Geldes schließlich akzeptieren.

Beachten Sie diese Tipps beim Kauf eines Fahrzeugs, um auf Nummer sicher zu gehen:

• Es gibt so gut wie keine Schnäppchen. Zumindest nicht für Privatpersonen. Dafür ist die Anzahl professioneller Händler mit Suchaufträgen viel zu groß
• Kaufen Sie kein Auto, welches Sie nicht persönlich gesehen haben
• Suchen Sie mittels Google Bildersuche im Zweifelsfall nach den gleichen Bildern
• Leisten Sie keine Vorauszahlung per Western Union
• Überweisen Sie kein Geld auf Konten im Ausland

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